Selbstverteidigung – Wahrnehmung und Reaktion

Selbstverteidigung – Wahrnehmung und Reaktion

Die Lehre der Selbstverteidigung wird durch bestimmte physische Konditionen begünstigt. Ein Zusammenspiel aus körperlicher Leistung, der richtigen Technik und bewusster Auffassung der eigenen Umgebung bieten eine optimale Gesamtheit. Diese wichtigen Grundlagen könnt ihr bei WING CONCEPTS erlernen.

1. Visuelle Auffassung

Angriffe können aus verschiedenen Richtungen innerhalb unseres Blickfelds oder auch aus einem uns unersichtlichen Bereich kommen. Demnach werden wir vom Angriff unterschiedlich stark überrascht und müssen situationsbedingt handeln.

Besonders am Anfang stellt es sich für viele als schwierig heraus, die Richtung und Art eines Angriffs unmittelbar einzuschätzen. Die einzelnen Bewegungsabläufe und -muster müssen erst erlernt werden, ebenso wie die Einschätzung von Distanzen. Nur so können wir schnell einschätzen, ob ein Schlag beispielsweise bei einem direkten Angriff gerade oder rund auf uns zukommt und bestmöglich darauf zu reagieren.

Eine Situation, in der die Verteidigung oftmals als schwieriger eingestuft wird, spielt sich ab, wenn ein Angriff aus einer Richtung außerhalb unseres direkten Sichtfelds kommt. Hierzu gilt es, das periphere Sehen gezielt zu trainieren und auf solche Ereignisse vorzubereiten. Bei WING CONCEPTS wird gelernt, in einer direkten Konfrontation den Augenkontakt zu vermeiden und sich auf die Körperbewegungen und das Gesamtbild des Angreifers zu konzentrieren. So können beispielsweise Messerattacken, Tritte oder Schläge früher wahrgenommen und darauf reagiert werden.

2. Geschwindigkeit und Kraft

Bei Angriffen spielt die Geschwindigkeit von Schlägen und Tritten eine wichtige Rolle. Die Geschwindigkeit hat Auswirkungen auf die auftretende Energie und Kraft des Angriffs. Demnach kann sich Schnelligkeit vorteilhaft in einem Kampf erweisen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass zu langsame Reaktionen oder Angriffe weniger wirksam sind und wir dem Gegner unterlegen sein können. Es ist also enorm wichtig, die eigene Geschwindigkeit während des Unterrichts zu trainieren und zu verbessern. Die Herausforderung dabei ist es gleichzeitig auch die Kraft effektiv einzusetzen. Grundsätzlich ist Kraft von großem Vorteil und kann richtig eingesetzt viel bewirken. Unabhängig davon, wie viel Kraft jemand hat, können effektive Schläge und Tritte mehr bewirken als reine Muskelkraft. Es geht bei einem Angriff darum, Bewegungsabläufe kraftvoll und kontrolliert auszuführen und gezielt Schmerzpunkte zu treffen. Darum umfasst das Training bei WING CONCEPTS immer auch ganzheitliche Kräftigungsübungen.

3. Kondition

Eine grundsätzliche Kondition begünstigt Abläufe in der Selbstverteidigung. Die Fähigkeit, über eine längere Zeit belastbar zu sein und die Leistung überwiegend konstant zu halten, trägt zum Selbstschutz bei. Ob es sich um einen oder mehrere Angreifer handelt ist so gesehen erstmal nebensächlich. Die etwa 10-60 sekündigen Verteidigungs-Szenarien, die bei WING CONCEPTS geübt werden, sollen auf den Ernstfall vorbereiten. Ungünstige Zusatzbedingungen, wie Anspannung, schneller Herzschlag und Stress, können dazu führen, dass man schneller außer Atem ist und die Abwehr von Angriffen nachlässt. Damit wir auf eine reale Situation, in der die Angreifer auch vermehrt angreifen oder einen verfolgen können, vorbereitet sind, brauchen wir eine gute Kondition. Kurz gesagt: Wer fit ist, hat bessere Chancen sich vollends verteidigen zu können.

4. Beweglichkeit

Die Selbstverteidigungstechniken bei WING CONCEPTS ermöglichen es, auch bei eingeschränkter Beweglichkeit einem Angreifer zu schaden, um sich selbst zu schützen. Je beweglicher wir sind, desto flexibler können wir in der Situation reagieren. Eine gewisse Beweglichkeit und Dehnbarkeit sind also definitiv von Vorteil. Beispielsweise können bestimmte Tritte, die besonders den Oberkörper oder Kopf des Angreifers treffen sollen, einfacher ausgeführt werden. Hinzu kommt, dass wir durch Dehnbarkeit das eigene Verletzungsrisiko minimieren und dem Angreifer beständiger entgegengetreten können.

5. Gleichgewicht

Bereits in der Kindheit erlernen wir unser Gleichgewicht zu halten, ohne dass, alltägliche Bewegungsabläufe nicht funktionieren würden. Bei der Selbstverteidigung wird unser Gleichgewicht meist dadurch auf die Probe gestellt, dass wir bei schnellen Angriffen mit entsprechend schnellen Ausweichbewegungen und Abwehrhaltungen reagieren. Wenn wir darauffolgend direkt einen Gegenangriff starten und uns dadurch wieder in eine andere Richtung bewegen, können wir einfacher in ein Ungleichgewicht rutschen und im schlimmsten Fall so wenig Balance haben, dass wir hinfallen. Im Unterricht üben wir genau solche Situationen immer wieder und optimieren so stetig unseren Gleichgewichtssinn und unser generelles Körpergefühl.

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