Judo

Judo

Die Unterschiedlichkeit in den Bezeichnungen Jiu Jitsu und Ju Jutsu ist geschichtlich begründet. Die Wörter beziehen sich auf die gleiche Kampfkunst; Ju Jutsu ist eine moderne Variante in einem deutschlandweit vereinheitlichten System, während Jiu Jitsu sich auch traditionelleren Elementen bedient.

Im Jiu Jitsu waren schon vor Jahrhunderten die Samurai aktiv und waren dadurch in der Lage, auch jene Kämpfe zu gewinnen, die ohne Waffen stattfanden oder stattfinden mussten, weil das Kämpfen mit der Waffe keine Option mehr war. Die waffenlose Kampfkunst ergänzte das Repertoire der Krieger und machte sie um eine Kampfvariation reicher.

Wann solltest Du starten?

Es spielt keine Rolle, wann und mit welchen Voraussetzungen du startest, einsteigen kannst du zu jeder Zeit! Es lohnt sich allerdings, schon im jungen Alter anzufangen, nicht nur für die Fitness, sondern auch für die charakterliche Entwicklung. Von Judo kannst du immer profitieren! Viele Judoka sind bis ins hohe Alter mit Spaß und Leidenschaft dabei, denn so hältst du dich auch im Alter so lange wie möglich fit und tust damit deinem Körper und deinem Geist einen großen Gefallen. Denn letzten Endes bist du nie zu alt, um dir selbst etwas Gutes zu tun und das Beste aus dir rauszuholen. Im Judo stehen dir dafür alle Türen offen und bieten dir für deine individuellen Voraussetzungen den besten Unterricht.

Die wichtigsten Regeln des Judos

Wenn du ein wenig recherchierst, stößt du schnell auf die traditionellen Elemente von Judo. Damit einhergehend gibt es einige wichtige Regeln. Beispielsweise ist einer der Grundsätze von Judo, seinen Trainings- und Wettkampfpartner immer mit Respekt zu behandeln und die Ehre des anderen zu bewahren. Das drückt sich unter anderem durch die altüberlieferte Begrüßung aus. Wichtig ist es auch, dass sich die Trainierenden immer untereinander helfen und voneinander lernen sollen.

Judo – Prinzipien

Vielleicht hast du auch schon einmal von den zwei Prinzipien im Judo gehört. Wenn nicht, erläutern wir sie dir! Zum einen gibt es das moralische Prinzip. Wie du an den Regeln sehen kannst, spielt Moral eine große Rolle in diesem Kampfstil. Der Respekt vor deinem Lehrer und Meister, aber auch vor deinem Gegner und deinem Trainingspartner ist essenziell. Auch soll es nicht willentlich zu Verletzungen kommen beziehungsweise sollen diese soweit wie möglich vermieden werden. Das andere ist das technische Prinzip: Deine Kräfte sollst du möglichst effizient einsetzen. Dabei nutzt du nicht nur dein eigenes, sondern auch das Gewicht und die Kraft und die Bewegung deines Gegners.

Die zwei Säulen

Diese zwei Säulen vereinen sich zu der Philosophie von Judo. Denn nicht nur das körperliche Training spielt eine Rolle! Mindestens genauso wichtig ist deine charakterliche Entwicklung. Die moralischen Gepflogenheiten sollen nicht nur für den Wettkampf oder Trainingsraum, sondern für dein ganzes Leben gelten und angewandt werden, weshalb Judo auch als Schwerpunkt zur Schulung des Charakters genutzt wird. Sind diese zwei Säulen zu einer Einheit verschmolzen, kannst du deine beste Leistung erbringen. Wir zeigen dir, wie das geht!

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