Wie man sein Selbstbewusstsein ganz einfach aufbaut!

Wie man sein Selbstbewusstsein ganz einfach aufbaut!

Manchmal kommt es einem so vor, als wäre die ganze Welt besser als man selbst. Stärker, schlauer, hübscher und vor allem: selbstbewusster! Manchen Menschen scheint das Selbstbewusstsein von Natur aus gegeben zu sein, sie können entspannt mit jedem anderen in Kontakt treten und mit ihrer Ausstrahlung jeden für sich einnehmen.Eine gute Nachricht für diejenigen, die ruhiger und in sich gekehrt sind: Introvertiert und selbstbewusst sein schließt sich nicht gegenseitig aus, ganz im Gegenteil. Mit sieben simplen Sätzen, die wir dir im Folgenden vorstellen, baust du dein Selbstbewusstsein einfach auf und wirkst auch auf deine Mitmenschen sicherer und stärker.

1. NEIN!

So simpel und alltäglich dieses Wort auch ist, so groß ist seine Wirkung – auf dich und andere um dich herum. Selbstbewusste Menschen vereinen viele Fähigkeiten und eine davon ist es, bestimmt „Nein“ sagen zu können, wenn die eigenen Grenzen und Kapazitäten erreicht wurden. Auch Aufgaben abgeben und delegieren, sich Hilfe holen und gesunde Ziele stecken geht damit einher. Du siehst also, ein „Nein“ kann viel mehr bedeuten! Wichtig ist es, zu lernen, dass du Leute (Freunde, Familie, Mitarbeiter, etc.) und ihre Bitten ablehnen darfst, wenn du dich zu den gewünschten Aufgaben nicht in der Lage siehst oder sie dich in eine unangenehme Situation bringen. Lasse Dich dabei nicht von deinem schlechten Gewissen beeinflussen und denke öfters an dich selbst, wenn du Aufgaben nicht annimmst.

2. Es tut mir leid.

Sich zu entschuldigen und einzugestehen, falsch gelegen/gehandelt zu haben, bereitet vielen Probleme. Denn hier steht einem oftmals der eigene Stolz im Weg. Selbstbewusste Menschen sind sich hingegen bewusst, dass Fehler keine Schande sind! Denn mit einer Entschuldigung verdeutlichst du, dass du bereit bist, aus Erfahrungen zu lernen und es wieder gut machen möchtest. Auch kannst du deine Wertschätzung nicht deutlicher machen, als mit einer aufrichtigen Entschuldigung.

3. Erkundige dich!

Zeige deinen Mitmenschen, dass du dich für sie interessierst. Bringe ihren Erzählungen Aufmerksamkeit entgegen und erkundige dich nach ihren Ausflügen, Erzählungen und Befinden. Um dies in Gang zu bringen, reichten simple Sätze. „Wie geht es dir?“, „Wie war dein Ausflug am Wochenende?“. Zeige, dass du ehrliches Interesse an deinem Gegenüber hast, anstatt darauf zu warten, dass du etwas erzählen kannst. So lässt du dich auf andere ein und bekommst diese Behandlung gleichermaßen zurück.

4. Frage nach.

An Punkt 5 angeknüpft gehört auch das Fragen nach Details – sofern es angemessen ist. Wenn du etwas nicht verstanden hast, frage erneut nach und erfahre so neue, unbekannte Perspektiven. Es ist dann unwahrscheinlicher, dass man Gesagtes falsch interpretiert, wenn es erneut verdeutlicht wird. Auch wenn du der Überzeugung bist, mehr erzählen zu können, solltest du deinem Gegenüber immer die Chance geben, seine Sichtweise zu erzählen. Selbstbewusste Menschen beharren nicht stur auf ihrer Meinung, denn sie möchten von anderen lernen und sind sich vor allem bewusst, dass sie eben nicht das Maß aller Dinge sind. Außerdem: Zeigst du anderen kein Interesse, werden auch sie dir bald nicht mehr zuhören!

5. Du hast etwas zu sagen.

Gleichzeitig heißt das aber nicht, dass du keine Relevanz in Gesprächen hast. Denn wisse: Du hast etwas zu sagen und es ist ebenso wichtig! Bist du davon nicht überzeugt, wirst du dich vor allem in Diskussionen und Konfliktsituationen nicht einbringen können. Dabei geht es nicht ums Gewinnen der Situation, sondern darum, dass du deine Sichtweise deutlich machst und dich nicht manipulieren oder überzeugen lässt, wenn du dich unwohl fühlst.

6. Nimm’ Hilfe an.

Es zeugt von charakterlicher Stärke und Selbstbewusstsein, wenn du um Hilfe bitten und diese auch annehmen kannst. Denn du weißt, wo deine Grenzen liegen und lernst bestenfalls von anderen. So verbesserst du dich stetig und zeigst, dass du in umgekehrten Fällen das Gleiche tun würdest. Baue dir so einfach dein Netzwerk auf! Gestehe dir ein, wenn du nicht weiterkommst, denn das ist niemals als Schwäche anzusehen.