Kampfsport stärkt die Psyche

Kampfsport stärkt die Psyche

Natürlich wird deine Fitness gesteigert, wenn du Kampfsport betreibst. Aber auch dein Geist profitiert von einem regelmäßigen Training. Selbstdisziplin, Konzentration und Achtsamkeit werden gleichzeitig mit dem Aufbau von Selbstbewusstsein gefördert. Dies führt zum Abbau von Stress und fördert dein Gefühl von Sicherheit, da du viele Konflikt-Situationen schon im Vorfeld vermeiden kannst.

Besser in Stresssituationen

Sportliche Aktivitäten erhöhen die Resilienz, also die Fähigkeit besondere Stresssituation gut zu meistern. Durch Sport wird das Selbstbewusstsein gesteigert und so ist es leichter in einer Krise, auf persönliche und soziale Fähigkeiten zurückzugreifen, um diese Krise zu bewältigen.

Gelassener sein

Geistige und körperliche Widerstandsfähigkeit helfen dir, in Situation mit starker Belastung gelassener zu reagieren. Wir werden, wenn wir regelmäßig Sport treiben, unseren Körper nicht nur physisch stärken, sondern auch anders wahrnehmen. Du wirst deinen Körper widerstandsfähig und ausdauernd wahrnehmen. Durch diese veränderte Wahrnehmung wirst du auch leistungsfähiger werden.

Sicherer reagieren

Durch die ständige Konfrontation mit anderen Menschen lernst du beim Kampfsport schnell, wie du in schwierigen Situationen reagieren kannst. Mit deinem Trainingspartner kannst du in einer sicheren Umgebung lernen, an deine Grenzen zu gehen und das Gelernte ausprobieren. Die für den Kampfsport erforderliche Disziplin und Willensstärke gehen Hand in Hand mit Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Mehr Energie

Die Freisetzung von Cortisol führt in unseren Körpern dazu, über einen längeren Zeitraum mehr Energie zu haben. Das ist wichtig, um Zeiten, die viel Energie benötigen (Stresszeiten), zu bewältigen. Solange es sich um kurze Zeitspannen handelt, kann man dies positiven Stress nennen.

Seelische Stärke

Durch unser Training der Kampfkünste erlangen wir nicht nur körperliche, sondern auch seelische Stärke. Hierdurch können wir viele Situationen im Alltag gelassener angehen oder erkennen schneller, wann sich unser Körper in einen Stresszustand begibt. Dann können wir Techniken wie die Bauchatmung anwenden, um uns zu beruhigen und eine entspannende Wirkung zu erzielen.

Glücksgefühle

Es gibt Studien, die zu dem Schluss kommen, dass Sport durch die Freisetzung von Glückshormonen, die Dosis von Medizin und Antidepressiva beeinflussen kann. So könnte Sport bei verschiedenen psychischen Krankheiten unterstützend, wenn nicht sogar ein wesentlicher Teil der Therapie sein.

Positive Effekte

Phobien, Angstzustände, Panikattacken oder Depressionen könnten besonders gut durch Ausdauersportarten bearbeitet werden. Insbesondere Depressionen könnten auch gut durch asiatische Kampfsportarten angegangen werden. Bei Depressionen zeigt sich bei Betroffenen oft eine verminderte Ausschüttung von Dopamin und Serotonin. Es könnte sein, dass durch Sport auch bei depressiven Personen ein positiver Effekt auf der Ebene der stimmungsaufhellenden Neurotransmitter erzielt wird.

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