Wieso sollte man Kampfsport machen?

Wieso sollte man Kampfsport machen?

Fragst Du Dich, wieso man als erwachsene Person Kampfsport trainieren sollte? Wir geben Dir 9 Gründe, warum auch Du anfangen solltest zu trainieren.

1. Lerne, Schwierigkeiten zu überwinden

Du kennst bestimmt auch die berühmte Rede von Sylvester Stallone aus Rocky 5:

„Die Welt ist nicht immer nur eitel Sonnenschein! Sie ist hart und gemein, ganz egal wie tough Du bist, sie wird Dich in die Knie zwingen und unten halten, wenn Du dies zulässt! Niemand kann so hart zuschlagen wie das Leben! Es geht nicht darum, wie hart man zuschlägt, sondern es geht darum, wie viel man einstecken und dabei weitermachen kann. So gewinnt man!“

Und genau darum geht es im Kampfsport – jede Technik, die einen an die Grenzen bringt und jedes Training, das einen fordert, hilft dabei, denen Schwierigkeiten entgegenzutreten, mit den man tagtäglich im Alltag zu kämpfen hat.

2. Lerne Dich selbst und Deine Grenzen kennen

Im Kampfsporttraining lernt man viel über sich selbst und bekommt vor Augen geführt, was man alles erreichen kann. Übungen und Techniken, die am Anfang nicht machbar erscheinen, sind nach einer gewissen Zeit plötzlich kein Problem mehr.

Eine ordentliche Kampfsportstunde wird Dich am Ende müde machen. Du lernst neue, spannende Trainingsformen kennen und Dein Körper und Geist werden dabei gefordert, um diese Dinge zu erlernen. Du bist aber nicht allein damit. Deine Trainingspartner und Dein Lehrer werden Dir dabei helfen, Deine Ziele zu erreichen. Das ist der bedeutsame Unterschied zu einem Fitness-Studio, in dem jeder auf sich gestellt ist und nur wenig Kontakt zu Trainern besteht.

3. Verbessere Dein Selbstvertrauen

Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene können an fehlendem Selbstvertrauen leiden. Wir leben in einer Welt, in der wir täglich mit Bildern von Models, Influencern, Schauspielern, beruflichen Erfolgsgeschichten und Co. konfrontiert werden. Das kann uns manchmal demotivieren, weil wir immer den Selbstvergleich dabei ziehen.

Jeder Kampfsportler bekommt jedoch regelmäßig die Anerkennung für seine harte Arbeit und das regelmäßige Training. Diese sind keine Pflicht, stärken unser Selbstwertgefühl aber enorm, weil wir schwarz auf weiß unseren Erfolg sehen können. Niemand besteht eine Prüfung und ist dabei nicht stolz und glücklich!

4. Neue Freunde finden

Beim Kampfsport eröffnest Du Dir die Möglichkeit, neue Leute und Menschen in deiner Umgebung kennenzulernen, denen man sonst vielleicht nie begegnet wäre. Man lernt die Menschen anders kennen als im Alltag. Es gibt beim Kampfsport keine unterschiedlichen Herkünfte, Berufsqualifikationen, Zugehörigkeiten oder Religionen, denn wir trainieren alle miteinander als Sportler.

5. Verbesserte Fitness

In der heutigen Zeit kommen viele Menschen nicht mal auf 900 Schritte an manchen Tagen. So merkt man selbst kaum, wie sehr es an Ausdauer und Koordination mangelt. Wenn Du regelmäßig zum Training erscheinst, wirst Du von Mal zu Mal merken, wie Du Dich verbesserst.

6. Mut

Vor dem ersten Training bist Du vielleicht schüchtern und musst Dich etwas überwinden. Aber so geht es vielen. Mit jedem Mal wirst Du Dich wohler fühlen. Das Training wird dann zu einem festen Bestandteil Deiner Wochenplanung. Das erste Mal in eine Kampfsportschule zu gehen, ist bei vielen eine der schwierigsten Dinge des Ganzen, aber nur Mut!

Der Herzschlag beschleunigt und unsere Hände werden schwitzig, das Training beginnt und wir merken, dass wir noch viel vor uns haben. Aber unser Mut bringt uns dazu, immer weiterzumachen und wiederzukommen, Woche für Woche. Man wird sicherer und fühlt sich besser. Man wird mutiger! Das überträgt sich auf das ganze Leben sowie den Alltag außerhalb des Trainings. Der Mut zeigt sich dann in vielen Facetten, z. B den Vorgesetzten nach einem freien Tag zu fragen oder Jugendliche zu bitten, sich zu benehmen, die einem negativ auffallen.

7. Mit der Gruppe wachsen

In der ersten Kampfsportstunde ist man der Anfänger und schaut oft zu den Fortgeschrittenen hinauf. Je länger man aber dabei ist, umso mehr neue Leute kommen ins Training und irgendwann ist man selbst einer der Fortgeschrittenen, der selbst nach Tipps gefragt wird.

Erklärt und hilft man den anderen Schülern gut und hat Spaß dabei, dann ist das der erste Schritt dahingehend, vielleicht selbst mal Co-Trainer zu werden.

8. Respekt

Leider haben manche ein falsches Bild vom Kampfsport und denken: „Kampfsport ist nur was für Schläger und macht die Menschen eher aggressiv!“ Das sagen aber nur Leute, die selbst nie Kampfsport ausprobiert haben, denn sonst wüssten Sie, dass es in Wahrheit im Kampfsport um Respekt geht. Beim Training wird jeder respektiert, egal, ob Trainingspartner oder Lehrer.

9. Selbstverteidigung

Es kann es jederzeit passieren, dass man in eine Situation kommt, in der man mit aggressiven oder feindseligen Menschen zu tun hat und in einen Konflikt gerät.

Kampfsport soll dir helfen, solche Situationen durch sicheres Auftreten und der richtigen Ausstrahlung schon von Anfang an zu vermeiden. Falls es aber dennoch zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommen sollte, ist man darauf vorbereitet und weiß, wie man dann handelt.