Verbessere Deine Koordination

Verbessere Deine Koordination

„Koordinieren“ ist lateinisch und bedeutet steuern und organisieren. Beim Koordinationstraining ist es das Ziel, den Körper und die eigenen Bewegungen besser zu steuern. Je besser die Koordination ist, desto leichter kannst Du Bewegungsabläufe umsetzen. Angefangen bei der Wahrnehmung einer Situation über unsere Sinnesorgane, werden über das Gehirn dann diese Informationen verarbeitet und der richtige Befehl zur Bewegung an unsere Muskeln weitergeleitet. Bereits im Kindesalter werden dafür die Grundlagen gelegt. Im Erwachsenenalter nehmen die koordinativen Fähigkeiten immer weiter ab. Mit ausreichend Training kann man dem aber entgegenwirken.

Den Körper als eine Einheit

Abgesehen von Kraft und Schnelligkeit, hilft Dir der Kampfsport dabei die Koordination zu verbessern. Koordination ist eine von verschiedenen konditionellen Fähigkeiten. Der Körper muss als Einheit fungieren. Reaktionsfähigkeit, Schnelligkeit, Gleichgewichtssinn und ein präzisiertes Timing fallen dabei zusammen. Besonders auch durch Partnerübungen sowie Änderungen im Ablauf der einzelnen Übungen und Bewegungselemente, wird dies explizit gefördert. Dies üben wir unter anderem mit Schlagpolstertraining und verschiedenen Kombinationen aus Tritten, Schlägen und Kniestößen.

Steigere Dich

Durch die Übungen wird sich Dein Gleichgewicht und Deine Körperkontrolle steigern. Egal auf welchem Trainingsniveau Du Dich befindest, kannst Du Dich immer steigern. Auch nach längerer Krankheit oder einer größeren OP, kann die Koordination wieder gesteigert werden. Wer regelmäßig etwas für seine Koordination tut, stabilisiert den Körper, kann Bewegungen sicherer ausführen und beugt so möglichen Verletzungen vor.

Gleichgewichtssinn

Durch Übungen, die die Balance und den Gleichgewichtssinn fördern, bekommt der Körper mehr Tiefenstabilität. Verschiedene Sportarten fördern das Gleichgewicht besonders, dazu gehören neben der Kampfkunst auch Inlineskaten oder Schlittschuhfahren. Aber auch als einfache Übung für zu Hause hilft schon das Stehen auf den Zehenspitzen, einem Bein oder die Standwaage.

Schwierigkeitsgrad anpassen

Der Einbeinstand, auf oder das Stehen auf Zehenspitzen sowie die Standwaage sind keine Schwierigkeit mehr für Dich? Dann ist es Zeit für die Erhöhung des Schwierigkeitsgrades. Die erste Möglichkeit zur Anpassung wäre es, die Augen dabei zu schließen. Eine weitere Möglichkeit ist das Durchführen der Übungen auf einem Wackelbrett oder auf einer weichen Unterlage. Der Kauf von Extrazubehör ist dafür nicht nötig, man kann auch ein Handtuch mehrmals falten oder eine Wärmflasche nutzen. Leg los!

Armkreisen aber andersherum

Wie wäre es mit Armkreisen, nur aber gegenläufig? Gemeint damit ist es den einen Arm vorne kreisen zu lassen und den anderen nach hinten, also entgegensetzt. Die Bewegungsrichtung dabei immer mal wechseln, um auch die andere Seite gut zu trainieren.

Ungewohnte Bewegungen

Um Deine Koordination noch weiter zu fördern, kann man zwei verschiedene Bewegungen gleichzeitig Durchführen. Zum Beispiel streicht die eine Hand kreisförmig über den Bauch und die andere tippt dabei auf den Kopf. Auch hier bitte den Wechsel nicht vergessen.

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