Motivation ist alles!

Motivation ist alles!

Wie schön es wäre, zu jeder Zeit die gleiche Motivation zu empfinden wie zu Beginn eines Traininsgplans, einem neuen Job, einer Diät und vielem mehr. Dass das beinahe unmöglich ist, wird jeder mehr als einmal festgestellt haben. Schwindet unsere Motivation, sind unsere anfänglichen Bemühungen schnell zunichte gemacht und wir stehen immer wieder aufs Neue dort, wo wir gestartet haben. Verläuft die Motivationskurve zuerst steil nach oben, dauert es nur wenige Wochen, bis sie wieder auf dem absteigenden Ast ist. Die Frage lautet also, wie man es schaffen kann, konstant motiviert zu bleiben, um seine Ziele endlich erreichen zu können.

Unsere Tipps sind keine Universallösung – denn jeder ist unterschiedlich in seinen Stärken und Schwächen, Vorlieben und Voraussetzungen, sodass folgende Punkte für den einen sehr gut, den anderen aber überhaupt nicht funktionieren. Wie so oft heißt es dann: Probieren über Studieren und zwar so lange, bis ihr die zu euch passende Methode gefunden habt, um eure Motivation aufrecht zu erhalten.

1. Die Zeit

Am Anfang purzeln die Pfunde am schnellsten, die ersten Techniken in der Kampfkunst sind schnell erlernt. Mit der Zeit wird es anstrengender, die gleichen Erfolge vom Anfang zu feiern und die Motivation verschwindet Stück für Stück, wenn es darum geht, die erlernten Techniken unter Anstrengung zu verfeinern. Viele sind sich von Beginn an auch nicht darüber im Klaren, dass die meisten Dinge, die wir erreichen wollen, nicht von einer auf die andere Woche erreicht werden können, sondern oftmals Jahre dauern. Schaffen wir unsere unrealistisch gesteckten Ziele also nicht innerhalb kürzester Zeit verlieren wir die Motivation. Gleichzeitig vergleicht man sich mit anderen, die es – mit anderen Voraussetzungen und unter anderen Umständen – eben doch schneller geschafft haben und lässt sich so verunsichern, obwohl es doch keine zeitliche Begrenzung gibt! Erfolg kommt nur für denjenigen, der es sich über die Zeit mit Ausdauer erarbeitet.

2. Definiere deine Ziele

Bevor du etwas in Angriff nehmen kannst, solltest du es für dich strikt definieren. Anstatt zu sagen „Ich möchte ein bisschen Selbstverteidigung lernen“ setzt du dir das klare Ziel, dich gegen einen Übergriff von hinten wehren zu können oder dich im Dunkeln selbstsicherer zu lernen. So weißt du immer, worauf du hinarbeitest und kannst Erfolgserlebnisse feiern, die dich zu neuen Leistungen motivieren. Erzähle anderen von deinen konkreten Zielen, schreibe sie in deinen Kalender und Wochenplaner und habe sie dadurch immer im Blick, sodass du sie nicht aufgibst und nicht vergisst, wofür du arbeitest und wie weit du schon gekommen bist. Auch beim Abnehmen gilt eine spezifische Zahl zu nehmen, anstatt der schwammigen Formulierung, eben einige Pfunde rollen sehen zu wollen.

3. Wenn’s stagniert: Ablenkung!

Wenn du dich vom Ausbleiben von Erfolgserlebnissen leicht frustrieren lässt, kann es dir helfen, zwischendurch einfach mal etwas anderes zu machen. Anstatt dich in einer bestimmten Technik zu verbeißen und so dein eigenes Fortschreiten zu verhindern und den Spaß zu verlieren, nimmst du dir eine bewusste Auszeit. Tanke anstatt beim Combat neue Energie beim Spazieren oder Yoga und entspann’ dich! Wenn du erneut mit einem freien Kopf startest, wirst du gleich ganz anders an deine Übungen herangehen können und auch deine Ergebnisse werden wieder positiver ausfallen. Und mit ihnen kommt auch deine Motivation wieder zu dir zurück.

4. Das A und O: Hab’ Spaß!

Ohne Spaß an der Sache wirst du niemals lange durchhalten können – gefolgt von schlechter Laune, Aggression und Reizbarkeit, weil du dich unwohl fühlst, wird es dir hinterher schlechter als vorher gehen. Die Devise lautet also vor allem bei körperlichen Aufgaben: Habe Spaß dabei und probiere solange, bis du auch wirklich gefunden hast, was zu dir passt. Niemand möchte regelmäßig trainieren gehen, wenn man keine Freude dabei empfindet. Mindestens genauso wichtig ist auch, dass niemand mit dir trainieren möchte, sollten deine Mundwinkel schon beim Betreten des Kursraumes am Boden hängen und dir nicht ein positives Wort über die Lippen kommen. Trainierst du allerdings gerne, lässt du dich dafür auch an schwierigen Tagen umso leichter von der guten Laune der anderen anstecken. Auch Verbesserungsvorschläge des Trainers werden ganz anders wahrgenommen, weil du dich wirklich darauf freust, etwas Neues für dich zu lernen und nicht, weil du denkst, du musst. Das ist auch niemals der Fall, denn niemand, außer dir selbst, kann dich zu etwas zwingen, was dir keinen Spaß bereitet.

5. Inspiration ist überall!

Ob auf Instagram oder im kleinen Taschenkalender – Inspiration lässt sich überall entdecken und kann dich immer wieder aufs Neue motivieren. Findest du kleine Sprüche gut oder lieber anschauliche Bilder? Dir stehen alle Türe offen! Was für den einen der heilige Gral ist, kann für dich langweilig und öde sein. Finde heraus, was dich wirklich motiviert und erfreue dich regelmäßig daran (Beispielsweise findest du Wing Concepts auch auf allen gängigen Social Media-Kanälen!).

6. Das große Ganze sehen

Klingt erstmal merkwürdig, oder? Dies bedeutet allerdings nur, dass du erkennst, dass jeder noch so kleine Schritt in die richtige Richtung ein bedeutender zum Erreichen deiner Ziele ist. Um seine Motivation langfristig zu erhalten, kann es helfen, seine Aufgaben und Übungen in kleine Teile zu zerlegen, sodass du schnellere Erfolgserlebnisse hast und immer wieder aufs Neue etwas erreichst bis du dein eigentliches Ziel groß feiern kannst. Deine Motivationskurve wird es dir danken!